//FAQ – Häufige Fragen

Sie können die Stichwortsuche in drei Sprachen verwenden: Deutsch, Englisch und Französisch. Am meisten Einträge finden sich in unseren Daten für englische Begriffe. Durchsucht werden die Titel von Patentanmeldungen sowie die Kurzbeschreibungen (Abstract). Suchen Sie also am besten anhand von Begriffen, die Sie im Titel oder der Beschreibung einer Anmeldung erwarten würden. Branchenbezeichnungen  wie “IT” oder ein Ausbildungshintergrund wie “Maschinenbau” sind nicht hilfreich. Hierfür empfehlen wir die Toplisten.

Suchen Sie nicht nur nach einem Fachbegriff, der Ihre Erfindung am besten beschreibt, sondern variieren Sie den Begriff durch die Verwendung von Synonymen.

Patent-Pilot verwendet die vollständige Liste aller Patente, die beim World Intellectual Property Office (WIPO) im Rahmen des Patentzusammenarbeitsvertrags (“PCT” = Patent Cooperation Treaty) eingereicht wurden. Dies sind über 2 Mio. Patentanmeldungen.

Diese wurden bereinigt und jeweils einer Kanzlei oder Firma zugeordnet. Nur Anwälte, die mindestens 5 WO-Anmeldungen seit 1978 betreut haben, wurden in die Liste aufgenommen. Patentanwälte, die bei einem Unternehmen statt einer Kanzlei beschäftigt sind, wurden entfernt. Daraus ergeben sich über 5.000 Kanzleien und mehr als 18.000 zugehörige Patentanwälte in 67 Ländern aller Kontinente.

Unsere Datenbank umfasst alle PCT Anmeldungen am WIPO, auf denen ein Patentanwalt erfasst ist. Dies sind 2,3 Millionen Patentdokumente und sie sind äquivalent mit den Einträgen in der Patentscope-Datenbank.

Auf Patent-Pilot.com finden Sie Patentanwälte, die mindestens 5 WO-Patente betreut haben. Wenn der Ihnen bekannte Patentanwalt auf unserer Seite nicht ersichtlich ist, hat er keine ausreichende Anzahl an Patentanmeldungen vor dem WIPO repräsentiert

Das ist unwahrscheinlich. Falls doch, empfehlen wir Ihnen eine etwas grobere Suche. Schränken Sie Ihre Suche nicht zu stark ein, wenn Ihr Themengebiet sehr neu oder bisher noch gar nicht bekannt ist. Auch die Suche mit Synonymen kann helfen, mehr relevante Patentanwälte zu identifizieren. Suchen Sie zudem nach Patentanwälten, die indirekte Wettbewerbstechnologien betreut haben. Wichtig ist es auch zu wissen, dass Patentanwälte aufgrund ihrer Berufsordnung keine Aufträge zu Anmeldungen annehmen dürfen, die im direkten Wettbewerb betreuten Anmeldungen bestehender Mandanten stehen.

Die Patentanwaltssuche durchsucht Patentanmeldungen, die bei der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) eingereicht wurden. Es steht Anmeldern offen, ob sie eine natürliche Person oder eine Anwaltskanzlei als Vertreter in den Anmeldeunterlagen benennen. Somit ist es möglich, dass sowohl natürliche als auch juristische Personen in den Ergebnissen aufgeführt werden.

Diese Vertreter haben wir kategorisiert. Soweit möglich wurden die Namen der Repräsentanten und Anmelder zusätzlich harmonisiert. Es kann aber nicht völlig unterbunden werden, dass Kanzleien oder Anwälte mehrfach erwähnt werden, da Patentanwaltskanzleien vielfach ihren Namen ändern oder die Namensschreibweisen sich unterscheiden.

Wenn Sie WO-Patente betreut haben, sind Sie mit großer Sicherheit bereits in unseren Daten. Eine Registrierung als Patentanwalt ist nicht möglich, wenn Sie in unseren Datenbank nicht zu finden sind.

In der Stichwort-Suche durchsuchen wir die Titel und Kurzbeschreibungen bestehender Patentanmeldungen. Folglich sollten Sie Stichworte wählen, die Sie im Titel bzw. den Beschreibungen von Patentanmeldungen erwarten würden. Es sind Stichworte, die Ihre Erfindung beschreiben, nicht die Industrie oder einen Fachbereich wie Biotechnologie oder Maschinenbau.

Patent-Pilot bietet sowohl Profile von Patentanwälten als auch Profile von Patentanwaltskanzleien. Über die Filterfunktionen können Sie den Patentanwälten näher kommen, die die für Sie bedeutenden Kriterien erfüllen. Das können bestimmte technische Gebiete sein oder aber auch bestimmte Regionen.

Gehen Sie dann die beschriebenen Profile durch. Suchen Sie besonders erfahrene Anwälte? Dann sind sie bei den Personen richtig, die viele Anmeldungen betreut haben. Ist es Ihnen geographische Nähe oder Erfahrung in einem bestimmten technischen Gebiet wichtiger, dann schauen Sie sich die Profile im Detail an. Hier erfahren Sie viel über Spezialisierungen oder Kunden. Manche Patentanwälte arbeiten zum Beispiel vornehmlich für kleine und mittelständige Unternehmen.

Ein Patent ist das umfangreichste Schutzrecht, das Sie erwerben können. Hier erklären wir Ihnen genauer, was es mit einem Patent auf sich hat, hier finden Sie eine Übersicht alternativer Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Erfindung.

Ja, das können Sie. Wir raten aber nicht zu einem eigenmächtigen Vorgehen, wenn Sie noch keine Erfahrung beim Anmelden von Patenten vorweisen können.

Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten, da dies stark davon abhängt, wie einzigartig Ihre Erfindung ist bzw. in welchem Ausmaß mit dem Patentamt verhandelt werden muss. Ein guter Patentanwalt kann den Zeitraum deutlich verkürzen. Sicher ist, dass es von Anmeldung bis Erteilung mehrere Jahre dauert. Das Europäische Patentamt nennt eine Zeit von 3-5 Jahren für das Erteilungsverfahren.

Eine erste Patentrecherche sollten Sie am besten selbst durchführen. Hier finden Sie eine Beschreibung des besten kostenlosen Online-Datenbanken, die von Patentämtern bzw. Google bereitgestellt werden. Folgen Sie der Beschreibung, auf welchem Wege Sie sich einen ersten Überblick über das bestehende Wissen im Gebiet Ihrer Erfindung verschaffen können.

Dadurch können Sie ein Gefühl dafür entwickeln, ob sich einen professionelle Recherche lohnt. Um diese werden Sie kaum herumkommen, wenn Sie sich entschließen sollten, eine Erfindung zum Patent anzumelden.

Anmelder haben nach der Einreichung der ersten Patentanmeldung bis zu 12 Monate Zeit, weitere Patentanmeldungen in anderen Ländern anzumelden, die sich auf dieselbe Erfindung beziehen. Alle diese Anmeldungen die sich auf die gleiche sogenannte Prioritätsanmeldung beziehen, bilden eine Patentfamilie. Je größer die Patentfamilie, desto umfangreicher der Patentschutz. Da jede Anmeldung Kosten verursacht, ist zu erwarten, dass eine umfangreiche Patentfamilie eine bedeutsame und wertvolle Erfindung schützt.

Doch müssen zur Aussagefähigkeit der Kennzahl Einschränkungen gemacht werden: Die Familiengröße hängt auch vom technischen Gebiet ab. In manchen Gebieten reicht es, eine Erfindung in den großen Märkten wie Deutschland, Großbritannien oder Frankreich zu schützen, weil es für einen Wettbewerber keinen Sinn machen würde, eine Erfindung nur in den kleinen, nicht geschützten Märkten zu vermarkten. Andererseits werden beispielsweise auf dem Gebiet der Pharmazie auch kleine Länder geschützt, da hier die Herstellung bzw. lokale Vermarktung eines Wirkstoffes sehr wohl aussichtsreich sein kann.

Wie auch bei anderen Kennzahlen bilden wir einen Durchschnitt der Patentfamiliengröße für alle Anmeldungen, die ein Patentanwalt vertreten hat.